Herzlich willkommen auf markusfotografiert.de!

Wozu eigentlich markusfotografiert.de?  Als leidenschaftlicher Hobbyfotograf wurde ich immer häufiger von Freunden und Bekannten gefragt, wo man meine Fotos sehen könne. In der Regel haben wir früher  unsere E-Mail-Adressen ausgetauscht und ich habe den Interessenten einen Link zu den jeweiligen Fotos geschickt. Nicht gerade praktisch. So entwickelte sich die Idee einer eigenen Homepage.

Schnell war klar, dass es mehr werden sollte, als eine statische Homepage, in der nur Bilder gezeigt werden. Denn schließlich gibt es praktisch zu jedem Shooting und Ereignis etwas zu erzählen. Von daher lag es auf der Hand, aus markusfotografiert.de einen Blog zu machen. Im Blog beabsichtige ich in halbwegs regelmäßigen Abständen von meinen Fotoprojekten zu berichten. Wenn Du mehr über mich und meine Motivation zu fotografieren erfahren möchtest, kannst Du gerne mal einen Blick auf die Ich-Seite werfen.

Einen zweiten wichtigen Teil der Webseite stellt neben dem Blog die Galerie dar. Dort ist eine Sammlung meiner schönsten Fotos aus verschiedenen Kategorien ausgestellt. Sofern noch nicht alle Kategorien mit Fotos gefüllt sind, bitte ich noch um etwas Geduld. Eine eigene Homepage ist ein kleines Projekt und man kann nicht an allen Baustellen gleichzeitig unterwegs sein.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meinen Neffen Tobias, der maßgeblich zum Aufbau des Blogs beigetragen hat! Als Mediengestalter und Webdesigner ist er für die technische Umsetzung und Gestaltung verantwortlich. Dabei gibt es viel mehr Dinge zu beachten, als man augenscheinlich sieht: Suchmaschinenoptimierung, Browserkompatibilität, Kommentarsystem, Kontaktformular und Galerieumsetzung, um nur einige zu nennen. Falls Du mehr von Tobias‘ Arbeiten sehen möchtest, besuch doch mal seine Homepage www.hotvisions.de.

markusfotografiert.de befindet sich noch im Aufbau. Einige Dinge sind noch nicht so, wie wir sie gerne haben möchten. Aber wir arbeiten daran!

Der Blog wird sich chronologisch füllen. Der neueste Beitrag steht immer oben. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich versuchen, die interessantesten Arbeiten aus den letzten 2 Jahren nochmal aufzubereiten. Hiermit bin ich hoffentlich fertig, bis die Frühjahrs-/Sommersaison 2012 beginnt. 🙂 (Nachtrag: Diesen Vorsatz musste ich leider aus Zeitmangel aufgeben.)

Mir wird es nicht gelingen, in einem regelmäßigen Rhythmus Beiträge einzustellen. Damit aber Interessierte nicht vergeblich bei markusfotografiert.de vorbeischauen, aber dennoch leicht auf dem Laufenden bleiben können, werde ich über soziale Netzwerke wie Facebook , Google+ oder alternativ per RSS-Feed eine Benachrichtigung einstellen, sobald ich einen neuen Blogpost veröffentlicht habe.
Markus Holzhäuser bei Facebook  Markus Holzhäuser bei Google+

Markus Holzhaeuser, Foto: Sophia Burger

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Durchstöbern von markusfotografiert.de!

Hochzeit Nadja & Stefan im Heimatmuseum Stromberg

Als mich Nadja und Stefan gefragt haben, ob ich an ihrer standesamtlichen Hochzeit die Fotos für sie machen möchte, war ich schon mächtig stolz! Schließlich ist es naheliegend, diese Aufgabe in die Hände eines Profis zu geben. Für das angehende Brautpaar stand aber weniger die augenscheinliche Professionalität der Fotos im Vordergrund, als vielmehr das persönliche Verhältnis und Vertrauen zum Fotografen. Denn schließlich gehört der Fotograf am Hochzeitstag zu dem engen Kreis an Leuten, die das Paar fast ständig begleiten. Im Extremfall von der Ankleidung der Braut am Morgen bis zum Tanz in der Nacht.

Früher, bevor ich mich mit der Fotografie beschäftigt habe, habe ich mich – wie wohl so viele von uns – gefragt, warum ein Hochzeitsfotograf so teuer ist. Mittlerweile weiß ich warum. Als Gast sieht man die Fotografin oder den Fotografen für eine gewisse Zeit auf der Hochzeit „herumturnen“ und denkt sich vielleicht, dass die Paare unter dem beliebten Vorwand „man heiratet nur einmal im Leben“ (zumindest ist das der Plan :-)) sozusagen ausgenommen werden. Neben einer guten Vorbereitung besteht der weitaus größere Aufwand für den Fotografen heutzutage aber in der Nachverarbeitung. Alleine schon aus hunderten von Fotos die Besten auszusuchen und die Gesamtanzahl auf ein erträgliches Maß zu reduzieren ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Ganz zu schweigen davon, die Fotos durch digitale Nachbearbeitung auf einen professionellen Level zu heben oder einzelne Fotos der Damen hier und da einer Beautyretusche zu unterziehen. Schließlich setzt auch der Otto-Normalverbraucher durch die Medien und Internet geprägt, heute ganz andere Maßstäbe an Fotos an, als noch beispielsweise in den 80er oder 90er Jahren, die noch durch die Analogfotografie geprägt waren. Dass Profis für gute Ergebnisse und einen effizienten Workflow teures Equipment benötigen, versteht sich, wie in jedem anderen Gewerbe, von selbst.

Im Vorfeld der Hochzeit hatten wir besprochen, dass ich sowohl klassische Hochzeitsfotos mache, als auch die Hochzeit selbst dokumentiere. Also haben wir für die Hochzeitsfotos im Vorfeld schon mal ein Probeshooting angesetzt. Das dient nicht nur dem Fotografen dazu, technische Einstellungen vor Ort auszuprobieren, sondern hilft auch dem Pärchen, sich mit der Situation vertraut zu machen und bezüglich Posing ein Gefühl dafür zu bekommen, was funktioniert und was vielleicht nicht so gut aussieht.

Wer sich fragt, woher die urtümliche Kulisse bei der standesamtlichen Trauung stammt: die fand im Heimatmuseum in Stromberg bei Bad Kreuznach statt. Heimatmuseen in historischen Gebäuden sind noch ein echter Geheimtipp für all diejenigen, die auf der Suche nach einer besonderen Location sind.

1000 Dank an Nadja und Stefan für euer Vertrauen! Hat echt viel Spaß gemacht mit euch!

Hochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus HolzhäuserHochzeit Nadja and Stefan im Heimatmuseum Stromberg, (c) Markus Holzhäuser

Fotoshooting mit Evi, Anna-Lena und Nicki

Als Hobbyfotograf freut man sich über jede Gelegenheit das neu erworbene Wissen und Equipment auszuprobieren. Eine solch gute Gelegenheit bot sich im Frühjahr 2011, als mich die Geschwister Evi, Anna-Lena und Nicki zwecks Gruppenbild für ihre Eltern ansprachen.

Da bei Portraits und Gruppenbildern ohnehin die Menschen das Wichtigste am Foto sind, brauchten wir auch gar nicht weit in die Ferne zu schweifen. Des Nachbars Wiese erwies sich für das Shooting als eine ideale Location mit geringstem logistischen Aufwand. Als Ausrüstung kamen die gleichen Komponenten wie im Artikel „Entfesselt blitzen“ zum Einsatz.

Herzlichen Dank an Evi, Anna-Lena und Nicki! 🙂

Fotoshooting mit Evi, Anna-Lena und Nicki, (c) Markus HolzhäuserFotoshooting mit Evi, Anna-Lena und Nicki, (c) Markus HolzhäuserFotoshooting mit Evi, Anna-Lena und Nicki, (c) Markus HolzhäuserFotoshooting mit Evi, Anna-Lena und Nicki, (c) Markus HolzhäuserFotoshooting mit Evi, Anna-Lena und Nicki, (c) Markus Holzhäuser

Das erste Mal – Endlich entfesselt Blitzen!

Wenn man sich die Frage stellt, wie es Profifotografen schaffen, immer und nicht nur zufällig, ihre Modelle vom Hintergrund abzuheben, führt dies unter anderem zur Antwort, dass diese das Licht gezielt steuern. So liegt es nahe, beispielsweise das Sonnenlicht, mit einem Reflektor auf die zu portraitierende Person umzulenken. Oder man bedient sich z. B. eines Blitzgerätes, um das Model bzw. das Objekt zu beleuchten.

Befindet sich der Blitz direkt auf der Kamera, also genau auf der optischen Achse von Kamera und Objekt, so resultieren daraus häufig die weniger ansprechenden Aufnahmen, mit viel Licht im Gesicht, dafür aber einem harten Schlagschatten am Körper oder im Hintergrund. Die automatischen Belichtungsprogramme vieler Kameras tun ein Übriges für solche flachen und totgeblitzten Fotos.

Die Lösung besteht darin, den Blitz von der optischen Achse weg zu bewegen, um das Model zum Beispiel von schräg oben anzuleuchten. Der Blitz ist sozusagen entfesselt. Den harten Schlagschatten weicht man dadurch auf, indem man die Lichtquelle optisch vergrößert und möglichst nah an das Model heranführt. Oder man benutzt große Objekte oder Flächen in der Nähe als natürliche Reflektoren und blitzt indirekt. Zur optischen Vergrößerung beim direkten Blitzen eignen sich sogenannte Durchlichtschirme oder Softboxen ganz gut. Das Blitzgerät blitzt einfach in ihre große weiße Fläche hinein oder hindurch. Die Steuersignale von Kamera zu Blitz werden dabei entweder über Kabel, Funksignale oder optische Impulse übertragen.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir eine erste Grundausstattung, die man zum entfesselt Blitzen braucht gekauft und im Kreise der Familie an Ostern 2011 ausprobiert. So habe ich einfach mal ein paar Lichtsetups, die ich auf YouTube gesehen oder in Internet-Artikeln gelesen habe, nachgebaut. Die Ergebnisse seht ihr in den nachfolgenden Fotos. Wer sich für die Details zum Equipment interessiert, kann mehr darüber im Anschluss an die Fotos lesen.

Am Anfang, ohne jegliche Erfahrung, ist es natürlich nicht leicht, freiwillige Models zu finden. Dann ist es sehr hilfreich, wenn man auf eine große Familie oder einen aufgeschlossenen Freundeskreis zurückgreifen kann. 🙂 An der Stelle noch mal 1000 Dank an Svenja & Mario sowie Julia & Maik für ihre Unterstützung!

 

Der Markt bietet zahlreiches Zubehör zum entfesselten Blitzen. So bestand die Herausforderung erst einmal darin, die für meine Zwecke beste Lösung zu finden. Bei der Zusammenstellung der Komponenten waren für mich die folgenden Punkte wichtig: Das Equipment war für den mobilen Einsatz gedacht und sollte leicht und nicht sperrig sein. Die Einzelteile sollten von guter Qualität und zum Teil später erweiterbar sein, damit das Geld nicht nach ein paar wenigen Anwendungen herausgeworfen ist. Allerdings sollte die Anfangsinvestition auch überschaubar bleiben.

Produkte mit 220V-Stromanschluss oder Kabel zum Übertragen der Steuersignale standen nicht zur Disposition. Infrarotauslöser unterstützen zwar die TTL-Belichtungsmessung, haben aber den Nachteil, dass sie im Freien und bei starkem Sonnenlicht nicht immer zuverlässig auslösen. Darüber hinaus sind die Infrarotsysteme für eine Kamera von Canon sehr teuer. Daher habe ich mich für das Funk-Blitzauslöser-Set RF-602 von Yongnuo entschieden. Diese haben bei mir bislang immer zuverlässig ihren Dienst getan. Im Frühjahr 2011 zählten Funkauslöser, die TTL unterstützen, noch zum Profizubehör und hatten dementsprechend ihren Preis. Auf den Komfort der automatischen TTL-Belichtungsmessung kann man aber in den meisten Fällen gut verzichten. Manuell kommt man genauso ans Ziel.

Als erste Grundausstattung reicht im Prinzip schon die einfache Ausführung mit nur einem Blitzgerät (One Light Setup). Wenn man die Sonne im Rücken des Models als sogenanntes Rim Light und einen Reflektor zur Aufhellung der Schatten integriert, hat man damit im Prinzip schon drei Lichtquellen. Damit lässt sich schon richtig gut was anfangen. Flexibler ist man aber mit zwei oder gar drei Blitzgeräten.

Einen Systemblitz vom Typ Canon Speedlite 580EX II hatte ich bereits. Wenn die TTL-Signale ohnehin nicht übertragen werden, tut es aber auch ein einfacher Blitz aus der analogen Fotografie (sofern der Blitzschuh passt). Diese gibt es z. B. sehr preiswert gebraucht zu kaufen oder zu ersteigern. Meine Wahl fiel auf Systemblitze der Marke Yongnuo Speedlite YN560 (1. Generation). Sie haben ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis.

Als Lampenstativ hat sich das WT-806 von Walimex bewährt. Das Alu-Stativ ist leicht, lässt sich im Tragebeutel gut transportieren und ist mit einer Maximallänge von 2,5 m und bis zu 10 kg Belastbarkeit gut gerüstet für größere Aufgaben. Ein kleines Stativ des Typs WT-802 ist ganz praktisch, wenn man den Blitz in Bodennähe positionieren oder hinter einem Objekt verstecken muss.

Die Durchlichtschirme sehen aus wie Regenschirme ohne Griff mit geradem Stock und sind mit weißem Stoff bespannt. Meine ersten Modelle haben einen Durchmesser von 109 cm und sind hinten an den Ösen zusätzlich mit schwarzem Stoff bespannt. Das verhindert drinnen, Streulicht von hinten (Softbox-Prinzip), bringt aber draußen nicht viel. Eins bis zwei Schirme auf Vorrat zu kaufen, kann kein Fehler sein, denn wenn man nicht aufpasst und keine Gewichte zur Stabilisierung an das Stativ macht, fällt bei einer Windböe die Apparatur schnell um und der Durchlichtschirm ist unter Umständen kaputt.

Ein kleines, aber sehr wichtiges Teil, stellt der sogenannte Schirmhalter bzw. Schirmneiger dar. Er verbindet die Komponenten Stativ, Systemblitz inklusive Funksystem und Durchlichtschirm miteinander. Zusätzlich kann man mit ihm den Neigewinkel von Blitz und Schirm verändern. Da dieser im Extremfall richtig was aushalten muss, sollte man auf Qualität achten. Meine Manfrotto MA 026 Lite-Tite Schirmneiger funktionieren heute noch wie am ersten Tag.

Sich das ganze Zubehör im ersten Schritt zu beschaffen ist das eine, die Lichtintensität zwischen Umgebungslicht und Blitzen bezüglich des zu fotografierenden Objekts abzustimmen, fand ich beim Shooting – und auch heute noch – neben dem Posing mit das Schwierigste. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. 🙂

Beim letzten Foto im Sommerlook habe ich ausschließlich mit einem Reflektor gearbeitet. Ein 5 in 1 Reflektor/Diffusor-Set der Größe 100 x 150 cm und einer Wechselbespannung in den Farben Weiß, Schwarz, Silber und Gold kam dafür zum Einsatz. Diesen Faltreflektor setze ich heute aber nur noch als Hintergrund oder Diffusor ein. Reflektoren von California Sunbounce z. B. sind wesentlich besser. Darüber aber mehr in einem separaten Beitrag.

Altburg-Festival 2010

Zum 22. Mal gaben sich auf der Bundenbacher Keltensiedlung „Altburg“ an einem sehr sonnigen Augustwochenende  zahlreiche Liebhaber der Folk-Musik sowie Kelten- und Mittelalterfans ihr Stelldichein. Hier fanden Kelten und Wikinger, Hunnen und Germanen, Hexen und Zauberer, Gaukler und Barden, Ritter und Bogenschützen, Recken und Maiden sowie zahlreiche historische Handwerker, um nur einige zu nennen, die optimale Stätte, um ihr Hobby zu teilen und jede Menge Spaß zu haben!

Neben guter Musik macht die spezielle Atmosphäre auf dem Plateau das Altburg-Festival zu einem Publikumsmagneten. Von der herrlichen Kulisse von Schmidtburg, Schiefergebirgen und Hahnenbachtal umrahmt, leben Besucher wie vor 2000 Jahren im Keltendorf oder in Zelten. Auf dem Keltenmarkt sind die Stände sehr liebevoll hergerichtet und bieten Außergewöhnliches an. Ein Badezuber bietet den meist gewandeten Gästen weit mehr als nur eine Waschgelegenheit. Zwischendurch laden Darbietungen von Geschichtenerzählern, Tänzerinnen, Feuerspuckern und -akrobaten sowie keltische Handwerker zum Verweilen ein. Zahlreiche kulinarische Leckereien und traditionelle Getränke sorgen für das leibliche Wohl; nicht aber Rudy das Hängebauchschwein – der rundet (im wahrsten Sinne des Wortes) allenfalls das besondere Flair ab.

Auch ich war mit einem besseren Kartoffelsack bekleidet, wie fast jedes Jahr, dabei. Aber eigentlich nicht zum Fotografieren: ich stehe während meiner Schicht am Stand von Musik- und Sportverein und verkaufe Keltensteaks oder Bratkartoffeln mit Quark. Von daher ist ein Großteil der Fotos direkt aus dem Verkaufsstand heraus entstanden. Da muss man dann die (Licht-) Bedingungen einfach nehmen, wie sie sind und in der Nachbearbeitung versuchen, das Beste daraus zu machen. Bei Interesse kannst Du im Anschluss an die Fotos noch mehr darüber lesen.

Weitere Informationen zum nächsten Altburg-Festival und den Bands gibt es auf der offiziellen Homepage. Viel mehr Fotos und diese auch ziemlich zeitnah veröffentlicht, findest Du bei Sebastian Görner auf  Kimmel-Productions.de. Wenn Du mehr über die Altburg erfahren oder mehr von ihr sehen möchtest, gib einfach „Keltensiedlung Altburg“ in der Suchmaschine oder Bildersuche ein.

Nun aber viel Spaß mit den Fotos! Falls Du noch mehr Fotos vom Altburg-Festival 2010 sehen möchtest, kontaktiere mich einfach. Für Papierabzüge vom eigenen Bild kann ich Dir das Original in hoher Auflösung gerne zuschicken.

Altburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus HolzhaeuserAltburg-Festival 2010, (c) Markus Holzhaeuser

Bei Fotos aus dem Essensstand heraus war ich bezüglich Standort und Perspektive meiner Kamera an einen Radius von maximal 2 m gebunden. Die Fotomodelle konnte ich auch nicht verschieben und die Sonne erst recht nicht. 🙂 Solche Einschränkungen führen aber mitunter zu interessanten Ergebnissen.

Als Beispiel sei hier das Foto von „Seppel“ genannt, dem älteren ehrwürdigen Herrn mit weißem Bart auf dem hellen Schwarzweiß-Foto: Der Schnappschuss entstand mitten im Gespräch. Genaugenommen beim Fotografieren seiner süßen Enkelkinder. Ein gelungener Treffer: Ein Portrait mit starkem Ausdruck und Seppel so abgelichtet, wie man ihn kennt. ABER: Die Nachmittagssonne brannte von oben auf Seppels Rücken. Die Kamera hatte ich auf Zeitautomatik (AV-Modus) eingestellt, mit offener Blende (F4.0), damit der Hintergrund schön unscharf ist und der geringstmöglichen Lichtempfindlichkeit (ISO 100). Dazu die Spotmessung zur korrekten Belichtungsmessung des Gesichtes. Daraus errechnete die Kamera eine Verschlusszeit von 1/400 s.

Ergebnis: Das Gesicht war dank Zeitautomatik halbwegs korrekt belichtet. Zum Glück hatte Seppel einen Hut auf! Dadurch gab es wenigstens keine hässlichen Schlagschatten unter Augen und Nase. Der Hintergrund sowie zum Teil Hut- und Haarspitzen waren aber total ausgebrannt, also überbelichtet und somit ohne jegliche Farbinformation. Aus weißen Pixeln kann man leider auch mit der besten Fotosoftware keine Farben und Strukturen mehr herausholen. Also versuchte ich mein Glück mit einer Umwandlung des Bildes in Schwarzweiß. Dann verpasste ich dem Foto noch einen High-Key-Look. Et voilà, heraus kam ein ansprechendes Charakterportrait.